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Doping ist kein Tabuthema mehr, es ist eine Folge des ungesunden Ehrgeizes von Trainern und Sportlern.
Auch Marie Katrin Kanitz wurde gedopt.Aus Angst traute sich die Sportlerin damals nicht, darüber zu sprechen.Im Gegenteil: Der Leistungsdruck im Sport nimmt.Endlich öffnet sich die Tür, eine dunkelhaarige Frau bittet herein.Marie Katrin Kanitz sitzt auf einem grauen Bürostuhl in der Beratungsstelle der Doping-Opfer-Hilfe.Jetzt hilft suche putzfrau augsburg sie Sportlern mit ähnlichen Problemen.Das gegenseitige Messen ist genetisch bedingt.Nicht immer geht der Erfolgsdruck vom Athleten aus.Aber wir wurden angeschrien, wie Mastvieh auf die Waage gestellt und unser Papierkorb wurde durchkramt.Wir wurden nicht mit der Peitsche geschlagen.Wir mussten uns das Medikament zwischen Wange und Zahn klemmen, eine halbe Stunde und zehn Minuten vor der Kür, erinnert sich die ehemalige DDR-Eiskunstläuferin Marie Katrin Kanitz.
Ohne finanzielle Unterstützung des Bundesinnenministeriums wäre die Institution obdachlos.




Die ehemalige Eiskunstläuferin wurde gedopt.Ich habe mit dem Eiskunstlaufen aufgehört, weil ich die Schnauze voll hatte, immer Höchstleistung zu bringen.Einige Kurven und Gänge später ist das Labyrinth zu Ende.Jeden Dienstag und Donnerstag ist Sprechstunde Anlaufstelle für Dopingopfer.Ein DOH-Schild an der Tür?Ein quadratförmiger Holztisch, ein grauer Bürostuhl, ein Telefon und ein Computer so sieht die Beratungsstelle der Doping-Opfer-Hilfe (DOH) in Berlin aus.Über einen kleinen Innenhof geht es hoch in die dritte Etage.Zweite Plätze sind oft schon Niederlagen; Erfolg macht süchtig.Im Rahmen ihrer bescheidenen Möglichkeiten.Marie Katrin Kanitz hält sich trotzdem bereit, um die Tür der Verschwiegenheit zu öffnen.Vielleicht spricht die ehemalige Eiskunstläuferin deshalb nicht gern über ihre Erfolge.
Das Vertrauensverhältnis ist zerstört.


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